geschichte des dorfes


2880vChr115012601324Mittelalter19Jhd20Jhdheute

1150
 

Die Einwanderung der deutschen Siedler in dieses Gebiet erfolgte ungefähr um das Jahr 1150 unter der Herrschaft des Königs Geisa II (1141 - 1162). Wie in ganz Siebenbürgen, so wurden auch hier die Kolonisten in Ödstätten angesiedelt und stammten vorwiegend aus dem Rheinland und Franken.
Zum Schutze gegen feindliche Einfälle erbauten sich die Siedler dieses Gebietes eine Burg in Saszcor (Sasciori), die Burg auf dem heutigen Petersdorfer Friedhof sowie die Kirche samt Stadtmauer von Mühlbach. Wie alle siebenbürgischen Kirchenburgen sind auch diese Bauten Eigenschöpfungen der Siebenbürger Sachsen, geboren aus den eigenartigen Verhältnissen in der Zeit der Not. Wahrscheinlich wurde die Erbauung dieser Burgen besonders nach dem Mongoleneinfall von 1241 gefördert.Im Laufe der Zeit zerstört, erinnern ihre Trümmer nicht an den Stolz und die Macht adliger Geschlechter, sondern sind Zeugen emsigen Fleißes und großer Opferbereitschaft.

 

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