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Die Einwanderung der
deutschen Siedler in dieses Gebiet erfolgte ungefähr um das Jahr 1150 unter der
Herrschaft des Königs Geisa II (1141 - 1162). Wie in ganz Siebenbürgen, so wurden auch
hier die Kolonisten in Ödstätten angesiedelt und stammten vorwiegend aus dem Rheinland
und Franken.
Zum Schutze gegen feindliche Einfälle erbauten sich die Siedler dieses Gebietes eine Burg
in Saszcor (Sasciori), die Burg auf dem heutigen Petersdorfer Friedhof sowie die Kirche
samt Stadtmauer von Mühlbach. Wie alle siebenbürgischen Kirchenburgen sind auch diese
Bauten Eigenschöpfungen der Siebenbürger Sachsen, geboren aus den eigenartigen
Verhältnissen in der Zeit der Not. Wahrscheinlich wurde die Erbauung dieser Burgen
besonders nach dem Mongoleneinfall von 1241 gefördert.Im Laufe der Zeit zerstört,
erinnern ihre Trümmer nicht an den Stolz und die Macht adliger Geschlechter, sondern sind
Zeugen emsigen Fleißes und großer Opferbereitschaft.
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