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Eine weitere Urkunde besagt, daß Karl Robert, König von Ungarn, im Jahre 1317
auf Bitten der Gräfen Blafunz und Henning von Petersdorf den Andreanischen Freibrief
bestätigte. Aber schon 1324 wurde der Wojewode Siebenbürgens Thomas Szeczeny gegen alles
Recht zum Hermannstädter Königsrichter ernannt und ihm somit die Eigengerichtsbarkeit
der Sachsen unterstellt. Da dieser ungarische Adlige einen Rechtsbruch nach dem anderen
beging, wehrten sich die Sachsen und griffen zu den Waffen.
Henning von Petersdorf führte den sächsischen Heerbann an. Kampf und Opfer waren nicht
vergeblich, da das ganze Volk sich daran beteiligte, und der Aufstand so an Bedeutung
gewann, daß der König nach Siebenbürgen eilte und den Adel unter die Waffen rief. Die
Sachsen zogen sich in die Repser Burg zurück und hielten hier ein paar Wochen lang der
Belagerung des Wojewoden Thomas stand. König Karl Robert eilte nach Ungarn zurück und
schickte ein Heer von Kumanen nach Siebenbürgen. Henning von Petersdorf griff diese
sofort an, wurde aber geschlagen und fiel in diesem Kampf.
Trotz des Sieges sah König Karl Robert seinen Fehler ein und entzog dem Wojewoden Thomas
das Richteramt. 1325 war die Ruhe wiederhergestellt.
Soweit zu den Ereignissen des Aufstandes der Siebenbürger Sachsen von 1324, wie sie in
einer Urkunde von 1325 dokumentiert werden, die auch die Existenz eines Gräfenhauses
"von Petersdorf" dokumentiert.
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