geschichte des dorfes


2880vChr115012601324Mittelalter19Jhd20Jhdheute

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Nach der Vereinigung mit Rumänien wurde 1935 die große rumänische Staatsschule gebaut. In diesem einstöckigen Gebäude wird heute die gesamte Oberstufe der Allgemeinschule (Klasse 5 bis 8) untergebracht.
1941 zählte man in Petersdorf 2703 Einwohner, davon 1462 Deutsche.
1945 wurden zuerst, wie überall in Siebenbürgen, die arbeitsfähigen Sachsen und Sächsinnen nach Rußland deportiert, und danach die verbliebenen Alten ihres Ackergrundes enteignet.
1950 kam ein Großteil der Deportierten wieder zurück.
1974 wurde die Papierfabrik noch einmal vergrößert bzw. neue Abteilungen in Betrieb genommen. So beschäftigte die Fabrik zwischenzeitlich 1300 Leute. Sie erzeugt unter anderem Spezialpapier für Heliographie, Presskartons für Hühnereier, Klopapier, Servietten, Schreibpapier, Dünndruckpapier sowie allerlei Sorten Packpapier.
1980 wurde die evangelische Kirche renoviert, obwohl der Sinn dieser Unternehmung vielfach angezweifelt wurde. Dabei wurden das Dach überholt, der Außenbewurf erneuert sowie Innen- und Außenwände neu gestrichen. Des weiteren wurden die Kirchenbänke aus der Kirche in Schemlak/Banat nach Petersdorf gebracht und aufgestellt. Die Kirche bekam auch ein neues Schmuckstück, und zwar eine Turmuhr, die 1981 in Betrieb genommen wurde. Erwähnenswert ist dabei, daß die Kosten der Renovierung in Höhe von 170000 Lei allein aus den Spenden der Gemeindemitglieder bezahlt wurden.
In Bukarest hatte man im Zuge der Elektrifizierung den Mühlbach als Energiequelle entdeckt. Nachdem das Wasser im Mühlbachgebirge einmal bei Oasa gestaut wurde, wurde im Herbst 1983 bei Petersdorf ein Wasserkraftwerk in Betrieb genommen.
1987 wurde die alte orthodoxe Kirche abgerissen, und mit dem Bau einer neuen begonnen. Leider gingen dann die inflationslosen Zeiten der gesicherten Finanzen zu Ende, so daß die Bauarbeiten immer wieder ins Stocken gerieten.
1990 erreichte der Auswanderungsstrom in Petersdorf seinen Höhepunkt, doch besteht bis auf den heutigen Tag eine kleine evangelische Kirchengemeinde, die von Pfarrer Theil betreut wird.

 

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