geschichte des dorfes


2880vChr115012601324Mittelalter19Jhd20Jhdheute

2880vChr
 

Die älteste Spur von Petersdorf liegt in einem Scherbenfeld westlich der Ortschaft, wo große topf- und schüsselartige Gefäße gefunden wurden. Das Vorhandensein von etwa 60 Grabhügeln veranlaßte schon 1862 erste Grabungen. Die bei Petersdorf gefundene Keramik ist charakteristisch bemalt, und deshalb werden in der rumänischen Archäologie gleichwertige Funde aus der Periode zwischen 2880-1900 v.Chr. nach dem Fundort "de tip Petresti" benannt. Die gefundenen Gefäße sind gebrannt. Darauf sind Motive in meist schwarzer, aber auch roter und weißer Farbe aufgemalt. Es handelt sich um geometrische Figuren und Schlangenlinien. Die Funde lassen auf seßhafte Viehzüchter, die auch schon primitiven Ackerbau betrieben, schließen. Die erwähnten Stücke werden aufbewahrt in den Museen von Karlsburg, Mühlbach und im Schulmuseum von Petersdorf.
Die Kirchenburg selber steht wohl auch auf einer alten Siedlung, da in ihrem Bereich Funde gemacht wurden, die auf die Zeit der römischen Besatzung zurückzuführen sind. Zudem führt westlich von der Burg eine römische Heerstraße die einst Apulum mit dem Gebirge bzw. mit den Regionen südlich der Karpaten verband.

 

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