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Die älteste Spur von Petersdorf liegt in
einem Scherbenfeld westlich der Ortschaft, wo große topf- und schüsselartige Gefäße
gefunden wurden. Das Vorhandensein von etwa 60 Grabhügeln veranlaßte schon 1862 erste
Grabungen. Die bei Petersdorf gefundene Keramik ist charakteristisch bemalt, und deshalb
werden in der rumänischen Archäologie gleichwertige Funde aus der Periode zwischen
2880-1900 v.Chr. nach dem Fundort "de tip Petresti" benannt. Die gefundenen
Gefäße sind gebrannt. Darauf sind Motive in meist schwarzer, aber auch roter und weißer
Farbe aufgemalt. Es handelt sich um geometrische Figuren und Schlangenlinien. Die Funde
lassen auf seßhafte Viehzüchter, die auch schon primitiven Ackerbau betrieben,
schließen. Die erwähnten Stücke werden aufbewahrt in den Museen von Karlsburg,
Mühlbach und im Schulmuseum von Petersdorf. |
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Material by Hans Detlev Buchner |