geschichte des dorfes


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heute
 

Nach dem Zusammenbruch des Ceausescu-Regimes 1989 wurde der "Freundeskreis Rumänienhilfe Inzell-Au-Ramsau" in Petersdorf aktiv und kaufte Häuser an, in denen Waisenkindern ein humaneres Dasein ermöglicht wurde als in den berühmt-berüchtigten rumänischen Heimen. Seit 1991 kümmert sich Schwester Rosalie Gruber mit angelernten Kräften aus dem Ort um die ambulante Alten- und Krankenpflege.
Aus der Evangelischen Kirchengemeinde heraus wurde 1994 der "Evangelische Diakonieverein Petersdorf" gegründet, der eine Küche mit "Essen auf Rädern" betreibt. Mit Hilfe von engagierten Spendergruppen und Einzelspendern versorgt das Ehepaar Konrad und Brigitte Kirr die Alten und Kranken im Dorf täglich mit einer warmen Mahlzeit.(siehe auch den Bericht von '96 und den Bericht von '98).
Anfang Juni 1997 wurde die Papierfabrik nach etlichen Problemen wegen unwirtschaftlichter Produktion geschlossen, so daß etwa 1100 Beschäftigte auf der Straße standen. Mittlerweile läuft die Produktion wieder - die Produktpalette kann unter www.pehart.ro bestaunt werden.
Während sich der alte Staatsbetrieb in den neuen Zeiten schwer tut, entstehen an anderen Ecken des Dorfes gewerbliche Betriebe, und zwar unter Beteiligung ausländischer, meist schweizerischer Firmen. So geschehen mit einer Druckerei für Werbebroschüren und einem Betrieb für Lohnveredelung im Textilbereich.
Im August 2001 wurde die rumänisch-orthodoxe Kirche "Schimbare la fatza" geweiht, und ein Denkmal enthüllt, das deutschen und rumänischen Kriegsgefallenen gleichermaßen gewidmet ist. Die Kirche sorgte wegen einer Malerei, in der die drei "Kommunismusbezwinger" Michail Gorbatschow, Papst Johannes Paul II. und George Bush sen. gemeinsam abgebildet sind, sogar im Ausland für Aufsehen und Sondermeldungen.

 

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