geschichte des dorfes


2880vChr115012601324Mittelalter19Jhd20Jhdheute

mittelalter
 

Des weiteren wurde 1368 eine Mühle in "villa Peterfallus" erwähnt, die sich im Besitz eines Klosters befand.
Im 15.Jahrhundert wurde eine Renovierung der Kirche erwähnt bzw. ihr Ausbau zu einer Kirchenburg. Diese ist bis heute auch schon zum größten Teil zerfallen. Der Raum im Inneren sowie der Außenbereich werden heute als Friedhof verwendet.
Aus dem Jahre 1500 stammt die erste statistische Erhebung, die von 43 Wirten, einem "Scolasticus"(!), einem Müller, 2 Armen und 3 leerstehenden Höfen berichtet.
1506 wurde zum ersten Mal eine "villa Pettersdorff" erwähnt.
Am 19.November 1523 stürzte durch ein Erdbeben das Chorgewölbe der Kirche ein, das 1524 dank einer "Spende" des Petersdorfer Stuhlgschworenen Ambrosius Konrad wiederhergestellt werden konnte.
1531 fiel Stefan Bathori in die Kirchenburg ein und tötete einige Leute.
Bei der Siebenbürgischen Nationsuniversität wurde 1563 ein Hattertstreit zwischen Petersdorf und der Nachbargemeinde Reichau verzeichnet. Dabei führten Antonius Conradt, Hann von Reichau, und Barthesch Schuller, Hann von Petersdorf, einen Rechtsstreit wegen einem Landstrich, der zwischen dem Reichauer und Mühlbacher Hattert eingekeilt war. Die Nationsuniversität sprach das strittige Gebiet den Petersdorfern zu, da sie sich durch jahrelange Benutzung ein Gewohnheitsrecht darauf erworben hatten.
1600 wurde das Dorf von den Kämpfen, die die Truppen Michaels des Tapferen vor den Toren Karlsburgs führten, arg in Mitleidenschaft gezogen.
1637 brannte die Kirche ab. Diesmal hatten die Großpolder ein Almosen übrig, um die Schäden an der "Pyttersdorfer" Kirche zu beseitigen.
1683 geriet die Ortschaft während des Rückzugs der Türken nach ihrer Niederlage vor den Toren Wiens in die Schußlinie der osmanischen Truppen. Unter anderem mußte das Pfarrhaus dran glauben.
1704 plünderten die Kurutzen das Dorf, brannten das wiederaufgebaute Pfarrhaus nieder, und beraubten die Kirchenkasse.
1763 ergab eine Zählung 296 Seelen, davon 107 Schulkinder.
Am 5.Mai 1765 vernichtete ein Großfeuer viele Wirtschaftsgebäude.
Im 18.Jahrhundert kam es unter der Herrschaft Maria Theresias zu neuen Ansiedlungen in diesem Gebiet. 1732-1757 wurden Protestanten aus der Steiermark und Kärnten angesiedelt. 1770-1772 liessen sich 12 Familien aus dem Hanauer Land hier nieder.

 

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